Viele Skoda-Kunden klagen derzeit über Getriebegeräusche. Skoda verteidigt sich damit, dass diese Geräusche nicht ungewöhnlich seien und „dem Serienstand entsprechen“. Die Kanzlei Dr. Ehlers klagt für Betroffene jetzt deren Rechte ein.

DSG-6- und DSG-7-Gang-Getriebe - Modelle von VW und Skoda betroffen

Internetforen, Kundenberichte, Mandantengespräche – immer wieder ist von Kunden zu hören, dass ihr Skoda bei der Fahrt Geräusche macht. Diese seien mal als Rasseln, Pfeifen oder Schnarren wahrzunehmen, dann wieder wird ein Klappern, Knattern, Klackern oder metallisches Klacken beschrieben. Auch von Schalt-, Mahl- oder Schleifgeräuschen ist die Rede. Ursache kann das DSG-6- und DSG-7-Gang-Getriebe sein, das nicht nur in den Skoda-Modellreihen Octavia II, Octavia III, Superb II, Fabia II, Fabia III, Rapid, Roomster, Yeti, Karoq, Kodiaq verbaut wurde, sondern auch in Fahrzeugen der Marke Volkswagen.

Nicht reparable Geräusche?

Nach internen Informationen, die der Kanzlei Dr. Ehlers vorliegen, gibt es bei den DSG-6- und DSG-7-Gang-Getrieben „funktionalbedingte Schaltgeräusche“. Die „Klackgeräusche sind konstruktiv bedingt“ und „entsprechen dem Serienstandard“. Als Maßnahme wird empfohlen: „Bitte keine Reparaturen durchführen. (…) Bitte klären Sie die Kundschaft über den Sachverhalt auf.“

 

Verkäufer und Hersteller haften für Konstruktionsfehler

Bei den auftretenden Schleif- und Klackgeräusche dürfte es sich aber um Mängel handeln, die zur Nachbesserung oder – wenn diese nicht möglich ist – zur Minderung oder Rückabwicklung des Fahrzeugkaufs berechtigen. Möglicherweise handelt es sich hier sogar um einen Konstruktionsfehler, der eine Haftung sowohl des Verkäufers als auch des Herstellers zur Folge haben kann. Wir vertreten inzwischen mehrere Mandanten, die ihre Rechte im Wege der Klage geltend machen.

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