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Johann Philipp Specht droht die Pleite

Anleger berichten: Bei Beratung oft aktuelle Entwicklungen verschwiegen

Dem Schiffsfonds Johann Philipp Specht droht die Pleite. Wegen eingebrochener Einnahmen durch die Vercharterung des Schiffes des Fonds mussten schon seit 2011 Tilgungsleistungen für die Finanzierung gestundet werden. Ein vorgelegtes Restrukturierungskonzept dürfte als gescheitert anzusehen sein. Von den benötigten 600.000,00 € wurden von wenigen Gesellschaftern in Summe nur 60.967,00 € aufgebracht. Die Fondsgeschäftsführung hat den Anlegern nunmehr unmissverständlich mitgeteilt, dass, sollte endgültig kein tragfähiges Konzept zur Fortführung der Schiffsgesellschaft gefunden werden, die Insolvenz des Fonds droht.

„In diesem Fall ist für die Anleger von einem Totalverlust auszugehen,“ stellt Rechtsanwalt Dr. André Ehlers fest. „Ansprüche,“ so der Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, „könnten aber gegen das beratende Kreditinstitut bestehen.“

Dr. Ehlers, der zahlreiche Anleger dieses Fonds auch bei der letzten Gesellschafterversammlung in Bremen vertreten hatte, bescheinigt der Fondsgeschäftsführung zwar ein engagiertes Bemühen um die Rettung des Fonds, doch den aktuellen wirtschaftlichen Gegebenheiten in der Schifffahrtsbranche wird sich auch dieser Fonds nicht entziehen können.

Beluga-Pleite
Ursprünglich war das Schiff des Fonds an Beluga verchartert. Deren Insolvenz führte dazu, dass für das Schiff kurzfristig ein neuer Charterer gefunden werden musste. Aufgrund der zwischenzeitlichen Entwicklungen am Charterratenmarkt blieben die Einnahmen aus diesem neuen Vertrag aber deutlich hinter dem zurück, was Beluga zahlte. Darunter leidet der Fonds bis heute.

Beratungsfehler berechtigen Hoffnungen der Anleger
Nach Einschätzung der Kanzlei Dr. Ehlers wurden die Anleger aber in einer Vielzahl von Fällen von ihrem Kreditinstitut vor der Zeichnung des Fonds falsch beraten. In diesem Fall hätte der Anleger das Recht, das investierte Kapital von seinem Kreditinstitut zu verlangen, das dafür den Fonds zurück erhält. „Der Prospekt weist Zahlen und Entwicklungstendenzen aus, die bei der Beratung diverser Anleger schon veraltet gewesen sein dürften. Auf neuere Entwicklungen wurde aber keiner unserer Mandanten hingewiesen,“ erklärt Dr. Ehlers, der bereits zahlreiche Anleger gegenüber der Sparkasse Bremen vertritt.

Viele Anleger hatten seinerzeit auch eine sichere Anlageform im Sinn. Bei einem derartigen Anlageziel kann die Empfehlung eines solchen Schiffsfonds wegen des damit regelmäßig verbundenen Verlustrisikos schon für sich genommen fehlerhaft sein. Auch das würde den Anleger zur Rückabwicklung der Zeichnung berechtigen, so dass er den investierten Betrag zurück erhält.

Anleger, die ihre individuellen Ansprüche prüfen lassen wollen, können uns diesen Fragebogen ausgefüllt übersenden.

 

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