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Autokauf: Rückabwicklung bei fehlerhafter Widerrufsinformation
Widerruf von Kredit- und Leasingverträgen eröffnet Chance auf Rückgabe

Bremen. Deutliche Wertverluste, drohende Fahrverbote: Der Dieselskandal trifft die deutschen Automobilbesitzer hart. Wer den Kauf seines Autos am liebsten rückgängig machen möchte, hat gute Aussichten auf Erfolg, insbesondere wenn die Anschaffung als Verbraucher mittels Kredit oder Leasing erfolgt ist und der Finanzierungsvertrag einen Formfehler enthält. Dann kann sich der Kunde allein durch den Widerruf der Finanzierung von seinem Fahrzeug trennen – egal ob neu oder gebraucht und unabhängig von der Marke. Diese Möglichkeit, oft etwas reißerisch als „Widerrufsjoker“ bezeichnet, hat schon Tausenden Kreditnehmern geholfen, sich von teuren Baukrediten zu lösen.

Wie sehr sich ein gründlicher Blick in die Unterlagen lohnt, zeigt ein Artikel der WELT von Anfang August. Die dort angeführten Finanzexperten berichten, nahezu alle der von ihnen geprüften Kreditverträge seien angreifbar. Teils fehlten Angaben der Banken, teils widersprächen sich die Informationen oder verwirrten. Die Fehler rechtfertigten auch Jahre nach Vertragsabschluss einen Widerruf. Der Hintergrund: "Die übliche Widerrufsfrist von 14 Tagen läuft erst an, wenn der Verbraucher inhaltlich und formal korrekt über sein Widerrufsrecht informiert wurde. Eigentlich selbstverständlich, aber eben nur eigentlich", sagt Dr. André Ehlers, Gründer und Inhaber der gleichnamigen Anwaltskanzlei in Bremen.

Gehört ein Finanzinstitut zu einem Autokonzern, bürgt das keineswegs für tadellose Kfz-Darlehen. Dies legt eine Auswertung auf dem Wirtschaftsportal Wallstreet Online dar. Demnach variiert bei den Banken von Mercedes, BMW und Ford, von Volkswagen, Audi, Seat und Skoda lediglich die Anzahl der Patzer. In der Analyse heißt es weiter, die Volkswagen Bank nenne nicht das vorgeschriebene Verfahren zur Berechnung der Vorfälligkeitsentschädigung. Außerdem sei die Aufzählung der Bankaufsichtsbehörden unvollständig. Bei einem Vertrag der Mercedes Bank fehle dagegen der Hinweis, wonach der Verbraucher das Darlehen vorzeitig kündigen kann. Selbst der Umstand, dass wichtige Angaben in winziger Schrift gedruckt worden seien, biete Angriffsfläche. Der Gesetzgeber fordere schließlich eine deutliche Gestaltung.

Seit Jahren vertritt Dr. André Ehlers, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, Verbraucher im Zusammenhang mit Kreditwiderrufen. Den Mandanten, die ihn und sein Team wegen eines Autokredits konsultieren, schlüsselt er auf: "Wer erfolgreich widerruft, etwa weil der Vertrag weder die Laufzeit noch die Auszahlungsbedingungen aufführt, gibt seinen Wagen zurück und bekommt dafür die Anzahlung und die bisherige Tilgung erstattet. Die Bank darf nur die Zinsen behalten." Bei Darlehen, die nach dem 13. Juni 2014 abgeschlossen wurden, sei nicht einmal eine Entschädigung für die gefahrenen Kilometer zu zahlen. Diese Rechtsauffassung wird von der Stiftung Warentest geteilt.

Wie sollte nun der erste Schritt auf dem Weg zum Widerruf aussehen? Zunächst einmal empfiehlt es sich, einen Juristen einzuschalten. Das meint auch die WELT und schreibt: "Ohne Anwalt wird sich die Bank kaum bewegen." Dies dürfte unabhängig davon gelten, ob der Verbraucher nun Gewährleistungsansprüche geltend macht oder den Vertrag widerruft. Hohe Kosten müssen deshalb nicht entstehen. Mit einer passenden Rechtsschutzversicherung gestaltet sich das finanzielle Risiko durch einen Rechtsstreit sehr überschaubar. Die Kanzlei Dr. André Ehlers bietet ein kostenloses Erstgespräch an, bei dem die Unterlagen gesichtet werden und das finanzielle Risiko eingeschätzt wird.

Sie erreichen die Kanzlei in der Universitätsallee 5, 28359 Bremen,
unter Telefon 0421/ 2584070.
 

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